Argument 1: Gerechte Verteilung

Angesichts eines Rekords von aktuell 440.000 Arbeitslosen und 300 Mio. geleisteter Überstunden im Vorjahr, ist eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Std./Woche bei vollem Lohnausgleich und gleichzeitigem Überstundenabbau, auch eine Frage der Gerechtigkeit!

Während immer mehr Erwerbsarbeitslose mit einer niedrigen Nettoersatzrate (55 Prozent Arbeitslosengeld) auskommen müssen und durch sinnlose AMS-Maßnahmen schikaniert werden, leiden andere – auf Grund einer falschen Einsparungsstrategie in den Chefetagen d.h. zu wenig Personal – unter immer größerer Arbeitsbelastung!

Von der Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse – Teilzeit und geringfügige Beschäftigung – sind vor allem Frauen betroffen. Der volle Lohnausgleich führt zu einer Erhöhung der Stundenlöhne, was vor allem in diesem Bereich für mehr Gerechtigkeit sorgt. Junge Männer wollen sich immer mehr bei Erziehung, Fürsorge- und Hausarbeit einbringen. Eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung führt zu einer gerechteren Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit.

Wenn die jetzt Arbeitslosen wieder in Arbeit kommen, wird die Kaufkraft gestärkt, was sich wiederum positiv auf Wirtschaft und Beschäftigung auswirkt.

Video zu Gerechte Verteilung und Arbeitszeitverkürzung von Wolfgang Friedhuber: ansehen

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