Argument 2: Gesundheit

Durch unser erfolgsorientiertes Leistungssystem, das zu Mobbing, andauernder Arbeitsüberlastung, Burn-out führt, nehmen die psychosozialen Erkrankungen bei den ArbeitnehmerInnen rapide zu. Arbeitslose leiden an den zahllosen Absagen bei den Bewerbungen, Perspektivenlosigkeit, fühlen sich nicht gebraucht. Sie müssen sinnlose Kursmaßnahmen besuchen, oder auf dem “zweiten Arbeitsmarkt” arbeiten, nur damit die Statistik geschönt wird!

Depressionen treten da nicht selten auf. Auch ist schon längst bekannt: Je gleicher eine Gesellschaft, desto gesünder – Armut macht krank! Viele Arbeitslose sind bei einer Ersatzrate von 55 Prozent ihrer letzten Beschäftigung kaum in der Lage, ihre Existenz zu bestreiten.

Alle diese Gruppen würden von einer 30 Stunden/Woche bei vollem Lohnausgleich profitieren! Die einen durch mehr Freizeit, die anderen durch ein höheres Einkommen. Die in Teilzeit arbeitenden Beschäftigten verdienen durch die höheren Stundenlöhne mehr.

Video zu Gesundheit und Arbeitszeitverkürzung von Wolfgang Schmidt: ansehen

Video zu Gesundheit und Arbeit von Karin Rausch: ansehen

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